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Gesundheit ist das höchste Gut, sagt man oft. Und was junge Menschen in ihrem Streben nach Glück manchmal nicht sehen wollen, bestätigen die meisten älteren: Ohne Gesundheit ist alles nichts. Nur: Hängt die Gesundheit auch mit dem Wohlstand zusammen? Sprich: Wenn Geld der Gesundheit förderlich ist und Gesundheit eine Voraussetzung für Glück – macht Geld dann letztlich glücklich? Glöckle hat anlässlich des Weltgesundheitstages dazu ein paar Erkenntnisse zusammengefasst.
So ergaben Befragungen einen Zusammenhang zwischen Einkommen und Zufriedenheit: Unter den Befragten, die über 60 Jahre alt waren und unter 1.000 € monatliches Einkommen hatten, war nur jeder fünfte zufrieden. In einer Gruppe mit über 3.000 € im Monat waren es hingegen vier von fünf Befragten. Entsprechend waren in der finanzschwächeren Gruppe nur 30 % mit ihrer Gesundheit zufrieden, in der anderen Gruppe waren es immerhin rund 70 %. Dabei gibt es einen Wechselwirkung: Wer mehr Geld hat, kann in der Regel besser gesundheitlich vorsorgen: Gute Ernährung, ausreichende Erholung, komfortable und gesündere Lebensumstände, größere Sicherheit und unter Umständen bessere medizinische Behandlungen stehen ihm offen. Andererseits hat der, dessen Gesundheit von Beginn an angeschlagen ist, es schwerer, ein höheres Einkommen zu erzielen.
Zudem belastet eine angespannte finanzielle Situation die Betroffenen häufig auch gesundheitlich: Stress, Sorgen und Ängste wirken sich negativ auf das Wohlbefinden aus. Wer finanziell abgesichert ist, genießt das Leben meist unbeschwerter. Wichtige Beiträge zu guter Gesundheit wie ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung, genügend Bewegung und soziale Eingebundenheit lassen sich leichter erbringen, wenn man Geld und Zeit dafür aufwenden kann.
Auch die Bildung spielt eine Rolle: So weisen Menschen mit höherer Bildung beispielsweise gesündere Zähne auf als weniger gebildete. Das gilt auch bei gleichwertigen Behandlungsmöglichkeiten. Wer mehr weiß, weiß in der Regel auch seine Gesundheit besser zu schützen. Gleichzeitig ermöglicht bessere Bildung häufig auch ein höheres Einkommen, was sich wiederum positiv auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. Geld ist nicht alles, aber es verhilft im besten Fall zu mehr Freizeit und Freiheit, das Leben selbst nach den eigenen Wünschen zu gestalten und die Gesundheit im Auge zu behalten und aktiv zu fördern. Finanzielle Unabhängigkeit macht also nicht gesund, aber sie kann helfen, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.
Der Weltgesundheitstag wird seit 1954 weltweit jährlich am 7. April begangen. Jedes Jahr legt die Weltgesundheitsorganisation WHO ein Thema fest, das für Menschen auf der ganzen Welt von Bedeutung ist. Das Zeil dabei ist, ein bestimmtes gesundheitliches Problem in den Fokus des allgemeinen Interesses zu rücken.
Quellen: magazin.dela.de, ing.de, pwc.de
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